Was, wenn alle Zeitzeugen verstorben sind?

Wie soll, oder könnte Gedenken aussehen, wenn bald alle Zeitzeugen verstorben sind?
Wie erreicht man so viele Menschen wie möglich und bindet sie in ein Gedenkprojekt ein?
Wie kann man das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen sichtbar machen?
Die nachfolgend beschriebene Kunst-Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ wurde bereits im Juni 2018 erfolgreich in Wien realisiert und das daraus entstandene filmische Ergebnis mit dem Titel „66.000“ am 9. November 2018 veröffentlicht. An diesem Tag jährte sich das Pogrom vom November 1938 zum 80sten mal.

Wir starten:

  • Am Sonntag, den 23. August von 10 bis 17 Uhr am Mainkai in Höhe des Maincafe´.

  • Von Montag bis Donnerstag, 24. bis 27. August von 11 bis 16 Uhr.

  • Am Sonntag, den 30. August findet die Abschlussveranstaltung um 16 Uhr im Haus am Dom statt.

 

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Sie können sich ab Montag, den 22. Juni über unsere Doodle-Seite anmelden.

Abschlussveranstaltung im Haus am Dom am 30. August 2020 um 16 Uhr

Alle Teilnehmerinnen un Teilnehmer und Interessierte sind herzlich zur Abschlussveranstaltung am Sonntag, den 30. August um 16 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3 eingeladen.

Ein gemeinsamer Rückblick auf das Gedenkprojekt mit Podiumsgespräch, Film-und Fotobeispielen. Mit Bürgermeister Uwe Becker, Dr. Werner Hanak (Jüdisches Museum Frankfurt), Dr. Kurt Grünberg (Sigmund Freud Institut Frankfurt) und Margarete Rabow, moderiert von Dr. Daniela Kalscheuer.

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen melden Sie sich zur Abschlussveranstaltung bitte per E-Mail und unter Angabe der Veranstaltungsnummer: A200830DK an: hausamdom@bistumlimburg.de.



Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen uns allen ein gutes Gelingen!



Foto: Claudia Rohrauer, Wien 2018