Danke an Emden!

Am 14.Juli schrieben von 10 bis 16 Uhr 64 Menschen die Namen der ermordeten ostfriesischen Jüdinnen und Juden auf den Neuen Markt mitten in Emden.
Dreiviertel der Teilnehmenden waren Schülerinnen und Schüler, aber auch OMAS GEGEN RECHTS kamen zum Schreiben. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Pünktlich um 9:30 Uhr hörte es auf zu nieseln und der Regen setzte erst wieder um 15:30 Uhr ein. Es waren fast alle Namen geschrieben und abgefilmt.

Danke!
Danke an alle Schreibenden!
Ich danke für das Schreiben der 1.202 Namen. Durch Ihr großartiges Engagement ist es uns gelungen, nachdrücklich an die Ermordeten zu erinnern.

Danke an das Team!
Ich danke allen voran Felix Stent für die Produktionsleitung.
Ich danke dem Kameramann Florian Menath, der die Namen einzeln abfilmte, vor allem aber der Kamerafrau Eva Kneer, die für die filmische Dokumentation verantwortlich war und beider kleinem Sohn Milo, der so toll mitgemacht hat.
Ich danke Victor Cranz, der die Website und den Livestream eingerichtet und gepflegt hat.
Ich danke Amelia Hellweg, die den Livestream gefilmt hat und zusätzlich den kleinen Milo betreut hat.
Ich danke Carmen Serrano für das Kontrollieren der Namen und ihre unermüdliche Tätigkeit vor Ort.

Danke an die Mitwirkenden in Emden!
Ich danke den Schülerinnen und Schülern der BBS II für die tatkräftige Mithilfe vor Ort und das Recherchieren und Erstellen der Namenslisten.
Ich danke Gero Conring, der das Projekt sowohl in seiner Funktion als Lehrer in der BBS II, als auch 2. Vorsitzender der Max Windmüller Gesellschaft mit initiiert, -begleitet und –unterstützt hat. Unter seiner Anleitung haben Schülerinnen und Schüler der BBS II mehr als 600 Namen Deportierter und Ermordeter recherchiert.

Ich danke Oberbürgermeister Tim Kruithoff für die Übernahme der Schirmherrschaft und seine Unterstützung.

Danke an die Förderer!
Ich danke allen Förderern für die finanzielle Unterstützung und der Firma Weets, die das Projekt durch den Transport des Materials unterstützt haben.

Vielen, vielen Dank Ihnen allen!!!

Gedenkprojekt in Emden

Am 14. Juli 2021 plant die Max Windmüller Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Margarete Rabow ein Gedenkprojekt in Emden.

1.202 ostfriesische Jüdinnen und Juden zählen zu den Todesopfern der Shoah, derer hier in besonderem Maße gedacht werden soll.

Der Oberbürgermeister der Stadt Emden, Tim Kruithoff, übernimmt die Schirmherrschaft und befürwortet das Gedenkprojekt ausdrücklich.

Der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Herr Dr. Enste, drückt seinen persönlichen Dank aus für das vorbildliche Engagement.

Wir starten:

Am 14. Juli 2021 um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Emden.

Foto: Gero Conring, Emden Marktplatz