Filmpremiere „11.908“ und der Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Vom 23.-27. August 2020 schrieben über 300 Menschen die Namen der ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden auf den Mainkai.

Nun sehen wir mit großer Freude der Filmpremiere entgegen und möchten Sie hierzu einladen!

Premiere „11.908“ und der Dokumentation zum Film von Eva Kneer

Am Sonntag, den 11. Juli 2021 um 19 Uhr
Im Jüdischen Museum, Berta Pappenheim Platz 1, Frankfurt

Mit anschließendem Gespräch:
Marc Grünbaum, Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
Dr. Werner Hanak, stellvertretender Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt
Dr. Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Stiftungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald
Margarete Rabow Künstlerin
Moderation: Dr. Daniela Kalscheuer, Haus am Dom

https://www.juedischesmuseum.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Veranstaltungen_2021/programmheft-juni-august-2021.pdf

 

Foto: Gunter Deller, Sankt Pölten 2018

Gedenkprojekt in Emden

Am 14. Juli 2021 plant die Max Windmüller Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Margarete Rabow ein Gedenkprojekt in Emden.

1.202 ostfriesische Jüdinnen und Juden zählen zu den Todesopfern der Shoah, derer hier in besonderem Maße gedacht werden soll.

Der Oberbürgermeister der Stadt Emden, Tim Kruithoff, übernimmt die Schirmherrschaft und befürwortet das Gedenkprojekt ausdrücklich.

Der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Herr Dr. Enste, drückt seinen persönlichen Dank aus für das vorbildliche Engagement.

Wir starten:

Am 14. Juli 2021 um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Emden.

Foto: Gero Conring, Emden Marktplatz

Filmpremiere „11.908“

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können wir immer noch keine Filmpremiere planen, auch wenn es derzeit schon Lockerungen gibt.

Voraussichtlich findet die die Erstaufführung des Films „11.908“ und der Dokumentation zum Film im Sommer 2021 statt.

Wir wünschen einen sonnigen Frühling und bleiben Sie gesund!



Filmpremiere „11.908“

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können wir derzeit keine Filmpremiere für 2020 planen.

Voraussichtlich findet die die Erstaufführung des Films „11.908“ und der Dokumentation zum Film Ende Februar 2021 statt.

Einen Ton für den Film „11.908“

Einen Ton für den Film „11.908“

Dreizehn Streicherinnen und Streicher des hr Sinfonieorchesters haben in der Alten Oper zur Vertonung des Films „11.908“ zehn Minuten lang einen einzigen Ton eingespielt.

Danke den Musikerinnen und Musikern, insbesondere Elena Trifonova und Peter Zelienka für die Organisation und dem Tonmeister Philipp Knop für die gute Mischung!

Violine: Florin Iliescu, Hovhannes Mokatsian, Wandi Xu, Kyong Eun Grace Lee, Stefano Succi, Peter Zelienka, Sonia Metzendorf, Rachelle Hunt

Viola: Igor Budinstein, Christoph Fassbender

Violoncello: Valentin Scharff, Ulrich Horn

Kontrabass: Yi-Hsuan Chiu


Foto: Elena Trifonova



Danke

Danke!

Danke an alle Schreibenden!

Ich danke für das tausendfache Schreiben der Namen. Die vielen Schreibenden kniend auf dem Mainkai, es war wie ein kurzes Anhalten der Zeit. Durch Ihr großartiges Engagement ist es uns gelungen, nachdrücklich an die Ermordeten zu erinnern.

Danke an das Team!

Ich danke allen voran Felix Stent für die Produktionsleitung vor Ort und Lutz Becht für sein Engagement in der Vorbereitung.
Ich danke ganz besonders dem Kamerateam Gunter Deller, Florian Menath und Leon Schönberger, die die Namen einzeln abfilmten, vor allem aber auch der Kamerafrau Eva Kneer, die neben der Filmdokumentation auch für eindrucksvolle Fotos sorgte.

Ich danke Victor Cranz, der die Website eingerichtet und gepflegt hat und zusätzlich Amelia Hellweg, beide hielten den Livestream am Laufen.

Ich danke Tobias Adlerhorst, Ayla Ertürk, Selina Payer und Carmen Serrano für die Mitorganisation, die Vorbereitung der Straße zum Schreiben und ihre unermüdliche Tätigkeit vor Ort.

Ich danke Christine Gerlach für ihren tatkräftigen Einsatz an der Materialausgabe und das Desinfizieren der Schablonen und Stifte.

Ich danke Professor Valentin, dass er das Projekt in seinen Veranstaltungsplan aufgenommen hat und vor allem Dr. Daniela Kalscheuer für ihre Unterstützung schon weit vor Beginn des Projektes und die hervorragende Moderation der Abschlussveranstaltung.

Ich danke Christian Kaufmann für seine Beteiligung und das tägliche Obdach in der Heussenstamm Galerie zum Abendessen.

Ich danke Bürgermeister Uwe Becker für die Übernahme der Schirmherrschaft und seine Anerkennung.

Ich danke dem Jüdischen Museum Frankfurt für die Bereitstellung der Namenslisten.

Ich danke der VGF für das Einspielen des 12-Sekunden-Trailers auf den Screeningtafeln in den Frankfurter U-Bahnstationen.

Ich danke allen Förderern für die finanzielle Unterstützung und den Firmen, die das Projekt durch Sachspenden unterstützt haben.

Vielen, vielen Dank Ihnen allen!!!

Fotos: Eva Kneer